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Montagsinterview: Els & Nel

Weekly Journal 2015
Weekly Journal 2015

Dürfen wir euch unsere neuen Ordungshüter vorstellen? Els & Nel heißen die Damen, die endlich wieder Übersicht und Struktur in unser Leben bringen. Termine und Notizen werden nicht mehr auf lose Zettelchen und Handgelenke geschrieben oder in Smartphones eingetragen. Wir haben jetzt nämlich den hübschen Kalender, das Weekly Journal von Els & Nel, in den Läden, im Onlineshop und stets in unserer Tasche.
Wie die zwei sich kennengelernt haben, wie sie auf die Idee gekommen sind, ein gemeinsames Label zu gründen sowie ein paar Amsterdam-Geheimtipps erfahrt ihr hier im Interview.
Eure Produkte sind ?For those who have no 9 to 5 job, who blend work into play and even work on Saturday nights.? Beschreibt das auch euren Lebensstil?
Ja, absolut! Els & Nel wird immer noch mit freiberuflicher Arbeit, einem Barista Teilzeitjob, Socializing, Drinks und Ausstellungen verbunden. Immer unter dem Deckmantel des Netzwerkens. Arbeit und Vergnügen gehen hier direkt ineinander über. Das ist sehr hart, macht aber gleichzeitig total viel Spaß.

Was habt ihr vor Els & Nel gemacht und wie kamt ihr auf die Idee, das Label zu gründen?
Wir haben uns 2005 beim Modekommunikations-Studium in der Kunstschule kennengelernt. In Berlin trafen wir uns dann wieder, als wir zur gleichen Zeit dort lebten. 2012 begannen wir dann zusammen zu arbeiten. Zu dieser Zeit hatte jeder noch seine eigenen Projekte nebenher laufen.
Els & Nel entstand, weil wir keinen Kalender fanden, der 100%ig zu uns passte. Wir glaubten fest daran, es besser machen zu können und machten einfach unseren eigenen Kalender. Die ersten 70 Kopien verkauften sich innerhalb von ein paar Tagen, das hat uns ziemlich erstaunt. Wir hatten nie den Plan, ein eigenes Label zu gründen ? wir haben nur etwas gemacht, von dem wir glaubten, dass die Leute es brauchen würden. Und dann hatten wir plötzlich ein Business.

Wie hat sich euer Leben verändert, seit ihr das Label gegründet habt?
Wir sind vor allem im Zeitmanagement besser geworden (lacht). Aber die größte Veränderung ist die Verpflichtung, die wir miteinander eingegangen sind. Manchmal ist es wie eine Ehe ? im Guten wie im Schlechten. Aber jetzt sind wir gerade dabei, uns klar zu werden, in welche Richtung wir mit dem Label gehen wollen ? vor allem im strategischen Bereich.
Am Anfang dachten wir, eure Namen wären Els und Nel ? aber eigentlich heißt ihr Kim und Aleks. Wie seid ihr auf den Labelnamen gekommen?
Einige Freunde von Aleks haben ihr den Spitznamen Els gegeben ? es wäre eigentlich ihr DJ-Name gewesen. Oder ihr Alter Ego wenn sie irgendetwas anderes gemacht hätte. Aleks ist dann zwar nie ins DJ-Business eingestigen, aber der Name war da und wartete nur darauf, verwendet zu werden.
Nel steht für Kims Facebook Namen ?Pieternella?. Aber hauptsächlich passt er einfach gut mit Els zusammen.

Euer Key-Item, das Weekly Journal, steht vor allem für Klarheit und Ordnung. Seid ihr persönlich eher organisiert oder chaotisch?
Das Weekly Journal ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, ein bisschen organisierter zu werden. Also ich denke schon, dass wir eher chaotisch sind.

Es gibt ja wahrscheinlich dutzende Kalender, aus denen man auswählen kann. Was ist so besonders an dem Els & Nel Weekly Journal?
Es ist vor allem an den urbanen Alltag angepasst, den wir leben. Zum Beispiel haben wir all den störenden Krimskrams beseitigt, der nicht wirklich gebraucht wird. Wir haben das Journal so gelayoutet, dass alle Wochentage gleich groß angeordnet werden. Die Wochenenden sind schließlich genauso wichtig wie die Werktage. Außerdem gibt es eine karierte Seite für Notizen, die es dem Journal noch eine zusätzliche Funktion gibt ? nämlich die eines Tage- oder Notizbuches. Das alles macht den Kalemder so schön einfach und simpel.

Ordentlich oder chaotisch ? wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Irgendwo dazwischen. Kommt darauf an, ob Liefertag ist oder nicht.

Amsterdam ist eine unserer Lieblingsstädte! Wenn wir euch besuchen würden, wohin würdet ihr uns zum Mittagessen ausführen?
Hannekes Boom. Nicht unbedingt wegen des Essens, sondern weil es ein kleiner Platz mit einer außergewöhnlichen Aussicht auf die Stadt unten am Wasser ist. Auf der einen Seite sind die Kanalhäuser, dann die modernen Gebäude und die Schiffe mit den Touristen. Es ist gemütlich, entspannt und direkt gegenüber unseres Studios gelegen.
Habt ihr noch einen Amsterdam-Geheimtipp für uns?
Den besten Kaffee gibt's bei Back to Black. Es ist ein relativ neuer Laden, in der Nähe vom Museumsviertel. Eine von uns hat sogar zur Namensfindung beigetragen. Die Atmosphäre ist entspannt und es ist unser zweites Büro geworden.

Ihr entwickelt Produkte für Leute, die Arbeit mit Vergnügen verbinden und auch samstags arbeiten. Wie aber sieht für euch ein perfekter freier Tag aus?
Zuallererst: Ausschlafen. Anschließend ein Berlin-Style Frühstück in einem netten Café mit einem geliebten Menschen. Danach ein kleiner Spaziergang in die Stadt zu einem unserer Lieblings Buch-/Zeitschriftenläden. Wir lieben Gedrucktes! Einfach draußen mit Freunden auf dem Dach abzuhängen oder eine Ausstellung anzuschauen, macht uns auch glücklich. Was wir aber am meisten lieben, ist mit Freunden zu kochen, zu trinken und über alles Mögliche zu reden. Am Schluss enden wir alle auf einer Party in einer schrägen, verborgenen Location und tanzen auf den Tischen zu 90's R&B.

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