Montagsinterview: Kaya von Stop the water while using me!


Vermutlich begegnet euch das Thema mittlerweile immer häufiger ? wir haben uns hier auf dem Blog ja auch schon das ein oder andere Mal damit auseinandergesetzt: Es geht um Nachhaltigkeit. Egal ob im Zusammenhang mit Ernährung, Transport oder Textilproduktion ? uns ist bewusst, dass wir vieles in unserem Alltag im Hinblick auf die Umwelt ?besser? oder ?richtiger? machen könnten. Oft macht einem aber auf dem Weg zu umweltfreundlicherem (Konsum-)Verhalten halbgares Wissen oder schlicht das fehlende Angebot nachhaltig produzierter (und bezahlbarer!) Produkte einen Strich durch die Rechnung.
Wir wollen mit unserem heutigen Montagsinterview zumindest ein kleines bisschen Abhilfe in diesem Bereich schaffen. Dafür haben wir uns Unternehmensgründerin Kaya geschnappt, die mit Stop the water while using me! ein ganz vorbildliches Projekt rund um das Thema Naturkosmetik ins Leben gerufen hat, das im heutigen, übersättigten Markt ein wichtiges Zeichen in puncto Nachhaltigkeit setzt ? und nicht zuletzt ganz fantastische Produkte umfasst, die man nicht nur ihrer Umweltfreundlichkeit gern im Bad stehen hat.
Was aber genau steckt alles hinter Stop the water while using me!, welche einfachen Tipps sollte man der Umwelt zuliebe im Alltag befolgen und warum ist Wassersparen eigentlich so wichtig? Hier kommt unser Montagsinterview:
Kaya, euer Name ist Programm ? was steckt genau hinter Stop the water while using me! ?
Das ist sehr einfach zu beantworten: Stop the water while using me! ist die erste Naturkosmetik-Serie mit einem klaren ökologischen Appell zum Wassersparen. Unser stark reduziertes Verpackungsdesign macht unmittelbar klar: So einfach ist es, sich umweltbewusst zu verhalten und das Wasser abzustellen.

Wie weit geht ihr beim Thema Nachhaltigkeit ? sind es nur Name und Inhaltsstoffe oder aber auch Produktion und Verpackung?
Man kann sagen, dass wir relativ kompromisslos sind: 100% Natur ? 100 % Clean Cosmetic.
Nicht nur Optik und nachfüllbare sowie recyclebare Verpackungen tragen zum intelligenten Umgang mit Ressourcen bei, sondern auch der Inhalt: Stop the water verzichtet bewusst auf synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, die Produkte sind frei von Silikonen, Paraffinen oder anderen Rohstoffen auf Mineralöl-Basis. Alles 100% biologisch abbaubar!
Auch im Produktionsprozess versuchen wir, uns nachhaltig zu verhalten. Vom Energieverbrauch, der so gering wie möglich gehalten wird, bis hin zum Wasserverbrauch zur Herstellung der Kosmetik. Darüber hinaus optimieren wir ständig unsere Logistikprozesse, um den kleinstmöglichen CO2-Footprint zu hinterlassen.
All das gilt natürlich auch für unsere Büroräume und sonstigen Aktivitäten. Wir versuchen, wenig zu drucken, verhalten uns energiesparend, verwenden Energiesparlampen, nutzen Recyclingpapier und achten auf sorgsame Mülltrennung. Unser Bürowasser stammt aus einer norddeutschen Quelle und Vegetarier sind wir auch fast alle. Wir sind sicherlich nicht perfekt, aber geben uns maximale Mühe, alles in unserer Macht stehende zu tun, um sorgsam mit den uns gegebenen Ressourcen umzugehen und sie zu schützen.
 

Erzähl mal, wie seid ihr auf die Idee mit der Naturkosmetik gekommen?
?Man müsste mal ...? Kaum ein Satz wird so oft gesagt wie dieser. Denn gute Ideen und vor allem gute Absichten haben viele. Der Elan, tatsächlich etwas zu tun, fehlt dann am Ende aber doch oft. Zum Internationalen Tag des Wassers 2011 machte ein kleines Team aus kreativen Köpfen in Hamburg Ernst und setzte die Einsicht ?Man müsste mal was gegen Wasserverschwendung tun? tatsächlich in die Tat um. Heute kümmern wir uns mit einem fünfköpfigen Team aus Hamburg in liebevoller Kleinstarbeit um die Verbreitung des Appells und sind mittlerweile in Läden von New York bis Tokio erhältlich.
Viele Leute sind sich der Konsequenzen ja gar nicht so sehr bewusst - warum ist Wassersparen denn so wichtig?
Wasser ist die Quelle allen Lebens. Die Oberfläche unseres blauen Planeten besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, das aber ungleich über die Erde verteilt ist. 97% ist Salzwasser. Und von den restlichen 3% Süßwasser ist das meiste in den Eiskappen der Pole, in Gletschern sowie in der Atmosphäre und im Boden gebunden. Nur 0,3% der gesamten Süßwasservorräte sind als Trinkwasser verfügbar. Es kann nicht verkehrt sein, sorgsam mit dieser kostbaren Ressource umzugehen.
Sicherlich hilft es Ländern mit akuter Trinkwasserarmut nicht, wenn wir hier in Deutschland Wasser sparen, aber ist es nicht auch eine Lebenseinstellung, sorgsam mit allen uns verfügbaren Ressourcen umzugehen? Außerdem ist es schon rein aus ökologischer Sicht sinnvoll, auch hier in Deutschland Wasser zu sparen. Hinter unserem Trinkwasser steckt nicht nur das reine Wasser, denn ökologisch betrachtet ist unser Wasserverbrauch eng mit einem hohen Energieeinsatz verknüpft. Hierzu zählt die Erzeugung von Warmwasser als auch der Weg zum Verbraucher der mit Pumpen, Reinigung und Filterung verbunden ist.

Oft hört man ja, dass Wassersparen schlecht für die Abwasserkanäle ist, da diese dann nicht ausreichend durchspült werden ? was meinst du dazu?
Da muss ich stark widersprechen. Wenn es möglich wäre, die Abwasserkanäle durch laufendes Wasser aus der Dusche, Toilette oder beim Händewaschen zu reinigen, dann spräche wenig dagegen, das auch so zu machen. Aber so funktioniert es nicht. Was die Kanalanlagen wirklich sauber macht, ist vielmehr ein ordentlicher Regenguss ? oder, besser noch, ein richtig heftiges Gewitter.
Um den selben Spüleffekt wie bei einem Gewitter durch einen höheren Wasserverbrauch in den Haushalten zu erzielen, müssten alle Menschen in einer Gemeinde gleichzeitig den Stöpsel aus der vollen Badewanne ziehen.
Sind eure Produkte auch vegan?
Teilweise. Das Shower Gel und Shower Cream, Shampoo und Conditioner, Body Oil und -Lotion, Hand Balm, Lip Balm und die Zahnpasta sind vegan. Unsere Handseife enthält nachhaltig produzierten Honig und gilt deshalb nicht als vegan.

Ihr habt gerade die Good Water Projects gestartet ? was passiert hier genau?
Mit den von uns am Weltwassertag 2014 initiierten Good Water Projects unterstützen wir ab sofort intelligente Projekte zum Wasserschutz und der Trinkwassergewinnung. Mit dem Bau von Nebelnetzen im afrikanischen Tansania haben wir unser erstes Projekt gestartet.
Wer unsere Produkte kauft, kann diese Projekte damit maßgeblich unterstützen, da wir hauptsächlich unsere Einnahmen dazu verwenden, diese Initiative zu finanzieren.

Worauf können wir uns in Zukunft noch freuen?
Wir entwickeln uns ständig weiter und haben viel Spannendes in der Planung. Verraten können wir schon jetzt, dass wir in diesem Jahr noch zwei weitere Shampoos für spezielle Haaranforderungen auf den Markt bringen werden. Außerdem entwickeln wir gerade eine Face Care-Range mit tollen Wirkstoffen.
Drei einfache Tipps, die jeder der Umwelt zuliebe ganz einfach in seinen Alltag einbauen kann?
1) Macht das Wasser aus, während ihr euch einseift und reflektiert allgemein euren Wasserkonsum.
2) Spart Strom zum Beispiel damit, den Kühlschrank nicht zu kalt einzustellen, Stand-By-Geräte ganz auszuschalten und Energiesparlampen zu verwenden.
3) Das Auto einfach mal stehen lassen und öfter Fahrrad fahren! Z.B. ins Kino!
All das natürlich ohne den Zeigefinger zu erheben. Wenn wir alle ein bisschen beitragen, können wir schon viel verändern!
 
 
 
 
 

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