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    Ausprobiert: Microblading

    Back to the roots: Buschige Augenbrauen pünktlich zum Sommer. Ein Erfahrungsbericht.

    Unsere Models haben sie schon: Buschige, volle Augenbrauen. Viele von uns können davon nur träumen. Doch es gibt eine semipermanente Lösung, um die fehlenden Härchen zu ergänzen: Microblading. 


    Das Jahr 2000 war nicht nur modisch fraglich, auch in Sachen Beauty gab es den ein oder anderen Ausrutscher. So war es besonders angesagt, sich stark zu schminken und sehr dünn gezupfte Augenbrauen zu haben. Heute geht der Trend - zum Glück - zurück zur Natürlichkeit: Buschige Augenbrauen, leichtes Makeup mit dezent betonten Augen und Lippen. Tja, nur blöd, wenn die Augenbrauen nicht mehr so recht wachsen wollen. Ich habe es zwei Jahre lang versucht, aber mehr als ein paar Härchen wollten nicht wachsen. Nun gibt es tolle Schminkutensilien für die Augenbrauen, zu denen gefühlt täglich neue Produkte hinzukommen. Ich habe sie alle probiert: Lidschatten, Tinte, Filler-Mascara. Das hat immer ganz okay funktioniert, aber nur so lange man nicht schwitzt oder Baden geht. Außerdem sieht es schon ein bisschen künstlich aus und nimmt definitiv auch Zeit in Anspruch. Um meine Augenbrauenstifte endlich beiseite legen zu können, habe ich mich seit ein paar Monaten mit Microblading beschäftigt. Ich habe lange recherchiert und mich mit dem Thema "Härchen in die Haut ritzen" auseinandergesetzt. Es ist nämlich so, dass ich Schönheits-Ops im Allgemeinen nicht verurteile (wem es hilft) aber für mich verneine, da mir der Look zu künstlich ist und ich die natürlichen Begebenheiten des Körpers willkommen heiße, mitsamt Fältchen und Orangenhaut #bodypositivity. Da Microblading aber ja quasi auch ein Eingriff in die Natürlichkeit ist, musste ich für mich erst einmal evaluieren, ob das in Ordnung ist. Die Entscheidung viel auf ein Ja, da es bei der Prozedur darum geht, Natürlichkeit wieder herzustellen ("back to the roots!") und es wie eine Art Tattoo ist - Es wird keine Haut weggeschnitten oder aufgefüllt. Außerdem ist es nicht für immer, da die Brauen je nach Haut nach 1-2 Jahren wieder verblassen. Ein letztes Argument: Lena Dunham hat es auch getan. :D

    Nun denn, die Entscheidung war gefallen. Nun musste nur noch der richtige Eyebrow-Spezialist her. Durch meine Recherche kam ich dann auf "The Browery" , die es in München und Berlin gibt. Also machte ich mir einen Termin.

    Ich hätte mir gewünscht, dass jemand mir ganz genau erklärt, was passiert, deshalb möchte ich die Erfahrung gerne mit Euch teilen.

    STEP 1 - Aufbau, der erste Termin 

    Ich wurde bei meinem ersten Termin herzlich begrüßt und ins Behandlungszimmer gebeten. Alternativ: Ich war super aufgeregt, aber die Atmosphäre war sehr intim und ich war happy über die beruhigende Musik und die angenehme Kühle im Zimmer.

    Zunächst ging es ans Anzeichnen: Rada scheint genau zu wissen, was sie tut und zeichnet freihand meine neuen Augenbrauen. Dabei achtet sie genau auf die Symmetrie, damit ein natürlicher Look entsteht. Zugegeben, als ich mir die angemalten Augenbrauen ansehen konnte, hatte ich kurz Zweifel, ob das wirklich ich bin. Meine neuen Brauen hatten einen Schwung, der vorher nicht vorhanden war - bzw. den man eben auch nicht mit Schminke aufmalen kann. "Vertrauen" habe ich dann gedacht und Rada das "Go" zum Loslegen gegeben. 

    Sie erklärte mir, dass sie die Augenbrauen zunächst "aufbaut", es aber sicherlich eines zweiten Termins bedarf, da meine Augenbrauen zu dünn sind und ein buschiger Look nur durch weitere Sitzungen möglich ist. Zudem müsse man schauen, wie gut die Haut das Microblading verträgt und die Farbe halten kann, da einige neu gezeichnete Härchen nach ein paar Tagen wieder verschwinden können. 

    Und dann ging es los. Autsch. Ja, es tut zugegeben mehr weh als gedacht. Für mich fühlte es sich so an wie ein Tattoo an einer unangenehmen Stelle, nur halt eben im Gesicht. Die linke Seite war dabei schmerzhafter als die rechte, was laut Rada an der Seite des Herzens liegt. Sie erklärt mir auch, dass der Schmerz von jedem anders wahrgenommen wird. Für die einen ist's nur ein leichtes Kitzeln, für die anderen ein unangenehmes Stechen. Die Schmerzen sind es aber Wert - das Rada versichert mir zwischendurch immer wieder - und es hat noch nie jemand abgebrochen ?schließlich will man nicht mit nur einer Braue rausgehen?. Haha dachte ich mir, aber okay, Augen zu und durch. Wie beim Tattoo stechen ist es so, dass es zwar weh tut, aber bei jeder Unterbrechung sind die Schmerzen weg. Puhh. Beim Definieren ist Rada sehr sorgfältig und bessert immer wieder nach. So unangenhem es auch war, das hat mir ein gutes Gefühl gegeben und nach ca. einer Stunde detaillierter Arbeit war ich dann fertig. Die Dauer ist immer abhängig vom Umfang der Härchenzeichnung.

    Man bekommt nach der Behandlung noch einmal eine dicke Schicht Farbe auf die Brauen, die für ca. 10 Minuten einwirken muss. Das sieht sehr lustig aus, nicht erschrecken! 


    STEP 2 - Abheilung und Gewöhnung

    Was anfangs im grellen Kaufhauslicht noch ungewohnt und neu war, ist nach 3-4  Stunden schon fast normal und ich gewöhne mich an meine neuen Augenbrauen. Ich musste mich tatsächlich immer wieder im Spiegel ansehen und gucken, ob das wirklich mein Gesicht ist, weil ich fand, dass ich viel wacher aussah. Ich hatte abends noch ein Dinner und konnte die neuen Brauen ohne Scheu ausführen. Da ich gewöhnlich ich meine Augenbrauen nachmale, fällt das frisch gemachte Microblading gar nicht auf. Nur die leichten Kopfschmerzen und ein Ziehen in den Brauen nervte ein bisschen, aber auch das war am nächsten Tag schon verschwunden. 

    Nun denn, für die nächsten 10 Tage hieß es 3 mal täglich eincremen (die Crème dafür bekommt man beim Termin direkt dazu) und schonen, d.h. möglichst nicht reiben, keine Sauna oder Schwimmbad. Abends durfte ich sie sanft mit einem Wattepad mit Wasser reinigen, aber nur leicht, damit die Heilung nicht gestört wird.

    Während der Heilung verändert sich die Brauenfarbe, da die dunklen Pigmente mit den beschädigten Hautschüppchen nach und nach abfällt. Das fühlt sich zunächst an, als würden die Augenbrauen abblättern, wodurch der Look nun super natürlich aussieht.

    Was anfangs sehr künstlich nach einer Strichzeichnung aussah, war dann nach ein paar Tagen abgeheilt und durch die Farbgebung gar nicht mehr auffällig. 


    STEP 3 - Nachbehandlung

    Um ein schönes Endergebnis zu erreichen, sollte man unbedingt einen Termin zur Nachbehandlung vereinbaren. Meiner war 4 Wochen später. Ich muss sagen, auch wenn die Farbe an Intensität verloren hat, war ich bereits sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Meine Haut hat die Pigmente gut angenommen. Beim Nachtermin meinte Rada, dass die Brauen nun noch etwas voller werden könnten, was sie kurzerhand in die Tat umsetzte. Diesmal konnte ich mich auf den Schmerz einstellen und fand es dadurch viel erträglicher. Auch das Abheilen inklusive des Abblätterns der verschorften Farbe war mir vertraut und ich diesmal viel entspannter.

    Über das Ergebnis bin ich mehr als nur happy. Und zwar jeden Morgen wieder, an dem es mir viel Zeit erspart. <3

    Wenn man 1-2 Jahre an den Brauen Freude hat, dann ist es das Geld definitiv wert. Ihr spart Euch nicht nur Produkte zum Nachzeichnen, sondern auch extrem viel Zeit. Wenn Ihr es wie einen monatlichen Friseurbesuch oder eine Maniküre betrachtet, dann tun die Kosten dafür auch nicht mehr weh.

    Alle Infos für eine Behandlung findet ihr auf der Website von The Browery!

    Und hier noch das Ergebnis! :)

    1. vorher 2. nach der ersten Behandlung 3. nach der zweiten Behandlung


    Per Klick kommt ihr hier auch noch zu Lena Dunham's Videobericht.


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