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    Unsere Nachbarn: Anna, Christian & Alex von Rainbow Unicorn

    Auch wenn der Wedding ja schon länger ?im Kommen? ist, kann man doch die Orte an einer Hand abzählen, die sich mittlerweile in großen Teilen der Stadt rumgesprochen haben. Einer davon ist definitiv das Stattbad, praktischerweise direkt gegenüber unseres Headoffice gelegen. Und da geht es ? ganz nach Berliner Manier? ordentlich interdisziplinär zu. Das ehemalige Schwimmbad ist nämlich gleichzeitig Party-Location, Café-Restaurant, Galerie und Präsentationsfläche und beherbergt zusätzlich so allerlei kreative Menschen mitsamt ihren Werkstätten, Studios und allem Drum und Dran. Ergo: Eine absolute Fundgrube für spannende Interviewpartner in der Rubrik Unsere Nachbarn.
    Meet: Rainbow UnicornOder auch: Anna, Alex und Christian, drei äußerst talentierte Künstler slash Grafiker slash Programmierer, die sich einst über die Arbeit bei der Berliner PLATOON Kunsthalle  kennengelernt und vor etwas mehr als einem Jahr zusammengeschlossen haben, um ihr eigenes Ding zu machen. Dabei herausgekommen sind tolle Projekte in verschiedenen Bereichen, darunter Webdesign, Softwareentwicklung oder Mode. Wie gesagt, interdisziplinär.
    Eine Arbeit von Rainbow Unicorn hat ein oder andere von euch vielleicht sogar schon mal in einem unserer Shops hängen sehen. Die Rede ist von den hübschen Reich & Willig-Beuteln.
    Höchste Zeit, den äußerst weiten Weg von der Gerichtsraße in die Gerichtstraße auf sich zu nehmen und die drei etwas näher kennenzulernen:
    Wie kam es dazu, dass ihr euch zusammengeschlossen habt? Und wie ist die Arbeit unter euch dreien aufgeteilt?
    Anna: Ich habe als Grafikdesignerin bei Platoon gearbeitet, Alex hat dort Projektleitung gemacht. Dort haben wir auch schon frei gearbeitet. Irgendwann haben wir uns dann gefragt: Warum für jemand anderes arbeiten, wenn wir auch für uns selbst arbeiten können? Also haben wir beschlossen, Rainbow Unicorn zu gründen.
    Christian: Alex und ich kümmern uns vorrangig um die Programmierung, Anna ist Head of Design.

    Was hat es mit dem Namen Rainbow Unicornauf sich?
    Alex: Der Name sagt nichts über unser ästhetisches Konzept aus. Er steht aber für Fantasie, Offenheit, für freie Denkansätze. Das hat uns gefallen.
    Anna: Wir wollten einfach etwas, das sich jeder merken kann. Einen Namen, der im Kopf bleibt.
    Wie kamt ihr dazu, euch im Wedding niederzulassen?
    Anna: Im Wedding waren wir schon, wir haben hier gewohnt. Ich zeichne außerdem viel und hatte hier mein Atelier. Es hat sich also angeboten, den Raum einfach als Office zu nutzen.
    Mittlerweile könnten wir auch ein größeres Büro vertragen. Aber wir wollen schon im Wedding bleiben.
    Christian: Im Stattbad passiert einfach viel. Es ist ein total spannender Ort.
    Alex: Ja, es ist definitiv ein super Umfeld. Wir haben schon mal überlegt, ob wir nicht eigentlich auch ein seriöseres Office bräuchten für größere Kunden, hier ist es ja schon etwas unkonventionell. Aber die Stimmung hier ist einfach gut.
    Anna: Die Gerichtstraße erwacht langsam.

    Ihr habt schon für viele unterschiedliche Kunden gearbeitet ? von Paper & Tea bis Olafur Eliasson. Welche Projekte waren für euch bisher am spannendsten?
    Christian: Wir haben dieses Jahr eine mobile App entwickelt, D3LTA, das ist unser Baby. Es hat als Spielerei angefangen. Wir hatten Lust, eine App zu entwickeln, mit der man Fotos anders entfremden kann als mit Instagram.
    Anna: Alles, nur nicht retro!
    Christian: Die Idee war, kaleidoskopische Effekte zu verwenden, wie man sie ja aus seinen Kindertagen kennt, und das digital umzusetzen. Das haben wir mit einer App mit 10 Filtern versucht. Es war immer gedacht als eine Schnittstelle zwischen digitaler und realer Welt.
    Alex: Die erste Jahreshälfte haben wir sie entwickelt und dann dachten wir, es wäre schön, sie in die reale Welt zu bringen. Also haben wir eine Ausstellung gemacht mit den Bildern, die von Nutzern eingeschickt wurden.
    Die Verbindung vom Digitalen und Analogen ist uns sehr wichtig. Wir überlegen beispielsweise auch, die abstrakten Grafiken auf Tücher oder Ähnliches zu bringen.
    Christian: Die App war nie eine Geschäftsidee, sondern ein Nebenprojekt, in das wir unser Herzblut gesteckt haben. Der Kunstansatz stand dabei im Mittelpunkt.

    Gibt es einen Künstler, mit dem ihr mal besonders gern zusammenarbeiten würdet?
    Anna: Miranda July. Martin Eder finden wir auch toll. Wir haben seine neueste Platte gekauft. Das war eine ganz schöne Geschichte. Denn wir haben auch das T-Shirt dazu bestellt und er kam persönlich vorbei um es uns zu bringen, weil er hier um die Ecke wohnt.
    Ansonsten gern mit Martin Kippenberger, leider lebt er ja nicht mehr. Ich bin ein großer Fan. Von ihm haben wir uns auch den Spruch an unserer Wand geborgt.

    Links: TL;DR Open Edition of Poster Series
    Rechts: What inspired you lately? Open Edition of Poster SeriesSeht ihr auf eurem Gebiet einen Trend für die nächsten Jahre? Wollt ihr euch selbst in eine bestimmt Richtung entwickeln?
    Christian: Das ist sehr schwer zu sagen, weil mittlerweile alles ein Mash-up aus alten Stilrichtungen ist.
    Anna: Die Schnittstelle von analog und digital, von der wir eben schon sprachen, also die Digitalisierung des Alltags wieder rückgängig zu machen und ins Reale zu bringen, das finde ich sehr interessant.
    Alex: Wir würden uns freuen, wenn es weiter in diese Richtung ginge.
    Wo muss man im Wedding gewesen sein?
    Anna: Die Fischerpinte ist cool. Ins Dujardin an der Panke kann man zum Kaffeetrinken gehen. Studio 8 ist auch toll, außerdem das DiCaprio und die Galerie Ebsensperger, ein spannender Kunstraum in einem ehemaligen Krematorium.
    Würdet ihr sagen, dass es euch leicht gemacht wurde, euch hier in Berlin selbstständig zu machen?
    Christian: Eigentlich schon. Allerdings sind wir auch schon länger hier, ich seit acht Jahren, die anderen beiden seit neun und zehn Jahren. Damals war die Stadt im Hinblick auf kreative Leute auch noch nicht so übersättigt wie heute.
    Alex: Es ist eine Frage der Kontakte. Wir hatten Zeit, hier hereinzuwachsen und uns ein  Netzwerk aufzubauen.
     
    v.l.n.r.: Alex, Anna und Christian
    Wo fühlt ihr euch in Berlin besonders inspiriert?
    Anna: Die Seen finde ich sehr schön. Ansonsten ist es oft das Alltägliche, was mich inspiriert. Wenn ich um 12 Uhr mittags die Müllerstraße unter der Woche entlanglaufe, denke ich ?Toll!?. Man sieht Leute oder Situationen, die einen beeindrucken. Auch wenn es erstmal nichts besonderes ist. Auf meinem Blog no65 halte ich solche Eindrücke immer mal wieder fest.

    no65
    Alex: Allgemein finde ich an Berlin einfach toll, dass man auch nach neun Jahren immer einen neuen Stadtteil entdecken kann. Man sollte am besten irgendwohin fahren, wo man noch nie war, sich drei Stunden Zeit nehmen und einfach rumlaufen.
    Anna: Irgendwie sieht man auch immer gerade das, was man sehen will. Neulich kamen wir aus dem Urlaub in Sri Lanka wieder und zack! ? entdecken wir ein sri-lankisches Restaurant. Ganz authentisch, 500 Meter von dort entfernt, wo wir seit fünf Jahren wohnen. Und wir haben es vorher noch nie gesehen. Es gibt echt alles, man muss es nur sehen.

     no65
     

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